KOMPLETTREVISION FIAT 500

Der „Cinquecento“ („Fünfhundert“) hat Einzelradaufhängung, selbsttragende Karosserie und einen luftgekühlten Heckmotor. Der zweifach gelagerte Zweizylinder-Reihenmotor, ein „Gleichläufer“ (Parallel-Twin) mit hängenden Ventilen und einem Hubraum von 479 cm³, leistete 10 kW (13,5 PS). Über ein unsynchronisiertes Viergang-Getriebe mit Klauenschaltung, das mit dem Differential verblockt war, wurden die Hinterräder angetrieben. Der Wagen erreichte maximal 85 km/h.

Die von einem Schneckengetriebe mit Zahnsegment gelenkten Vorderräder waren an oberen Dreiecklenkern und einer unteren Querblattfeder aufgehängt, die als Lenker, Feder und Stabilisator diente. Die hintere Schräglenkerachse hatte Schraubenfedern.

 

 

KAROSSERIERESTAURATION FIAT 124

Trotz seiner Namenszugehörigkeit zur Bauserie der Fiat 124 Limousinen und Coupés sowie einiger gemeinsamer technischer Komponenten mit den Fahrzeugen der Mittelklasse, basierte der Fiat 124 Spider auf einer eigenständigen Bauplattform mit einem auf 2,28 Meter verkürzten Radstand und einer 3,96 Meter langen Karosserie, die bei Pininfarina in Monocoque-Bauweise gefertigt wurde. Mit seinem Klappstoffverdeck und der schnörkellosen Formgebung mit steil aufragender Frontscheibe, Chromstoßfängern und Rundscheinwerfern entsprach der Fiat 124 Spider eher der klassischen britischen Roadster-Tradition als den rasant gestylten und hoch motorisierten Sportwagen italienischer Edelschmieden. Mit Ausnahme von leicht modifizierten Stoßfängern wurde der 2+2sitzige Fiat 124 Spider in den neunzehn Jahren seiner Bauzeit äußerlich nahezu unverändert gefertigt.